An der Ill bei Bludenz und Bürs hat sich am späten Sonntagnachmittag ein schwerer Badeunfall ereignet. Ein Kind wurde vom Wasser mitgerissen – zwei Personen wollten ihm zu Hilfe kommen, gerieten aber ebenfalls unter Wasser. Eine Person ist laut Wasserrettung tödlich verunglückt, zwei weitere befinden sich in äußerst kritischem Zustand.Ein Unwetter ist am Sonntagabend über Teile Vorarlbergs gefegt. In mehreren Orten sorgten umgestürzte Bäume für Feuerwehreinsätze, in Dornbirn stürzte ein Baum auf einen Kindergarten. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte aufgrund der Regenfälle und des Sturm zwölf Mal ausrücken, heißt es bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle.Nach heftigen Unwettern mit mehreren Murenabgängen sind seit Sonntagnachmittag rund 200 Menschen im hinteren Kaunertal eingeschlossen. Teile der Gletscherstraße wurden verschüttet und beschädigt. Für Montag sind Evakuierungen mit vier Hubschraubern geplant.Der Sommer ist noch jung, die Hitze aber schon außergewöhnlich: In Linz, Wels und Enns wurden am Sonntag jeweils 38,2 Grad gemessen – Rekordwerte. Für viele Menschen sind diese Temperaturen eine enorme Belastung. Entsprechend gefordert sind Rettungskräfte und Spitäler.Graz ist anders, das hat die Wahl einmal mehr gezeigt. Die steirische Landeshauptstadt hat offenbar viele Wechselwähler und Wähler, die auf Landes- oder Bundesebene entsprechend anders wählen. Der neuerliche KPÖ-Sieg hat laut dem Politologen Peter Filzmaier aber vor allem mit der Person Elke Kahr zu tun.Viele Vorzüge, die wir heute im Alltag als selbstverständlich betrachten, sind das Ergebnis oft jahrzehntelanger mühseliger Wissenschaftsarbeit. Das weiß auch Stefan Freunberger, der am ISTA in Klosterneuburg daran forscht, Akkus aus nachwachsenden Rohstoffen herzustellen.Beim Grand-Prix am Red Bull Ring in Spielberg ist am Sonntag ein neuer Zuschauerrekord gebrochen worden: 320.000 Fans waren das gesamte Wochenende über gezählt worden. Den Sieg trug Mercedes-Pilot George Russell davon. Einsatzkräfte ziehen eine positive Bilanz.Mit dem warmen Wetter sind in Oberösterreich auch die Wespen wieder voll aktiv. Besonders beim Grillen oder im Garten werden sie schnell als Plagegeister wahrgenommen, da sie unsere Vorliebe für Zucker und Proteine teilen. Dabei spielen Wespen eine wichtige Rolle im Ökosystem.Der Verein „Dorfleben“ bezeichnet die geplante Lockerung der Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen für kleine Nahversorger als wichtiges Signal der Politik. Die Regelung mache auch einen hybriden Betrieb möglich, sodass ein Geschäft sonntags als Selbstbedienungsladen geöffnet werden könne. Kritik an einer Lockerung kommt von der Gewerkschaft.Es war ein Wochenende der Superlative – vor allem was die Temperaturen betrifft. Der absolute Salzburger Hitzerekord von 38,6 Grad, gemessen vor 13 Jahren in der Landeshauptstadt, wurde zwar noch nicht geknackt, aber die Folgen sind auch bei 37 Grad spürbar: Mit der Temperaturbelastung ist die Zahl der medizinischen Notfälle angestiegen.Knapp ein Jahr nach dem umstrittenen Polizeieinsatz am Peršmanhof in Eisenkappel ist am Sonntag dem Massaker kurz vor Ende des 2. Weltkrieges gedacht worden. Eine SS-Polizeieinheit ermordete elf Zivilisten, unter ihnen sieben Kinder. So löste der Polizeieinsatz gegen Teilnehmer eines antifaschistischen Camps im Vorjahr große Empörung aus.Die Steiermark hat mit dem Sonntag einen neuen Hitzerekord aufgestellt. In Mooslandl stieg das Thermometer auf 37,4 Grad, der bisher höchste gemessene Wert in der Steiermark im Juni waren 37,3 Grad im Jahr 2019.Die seit zehn Tagen andauernde Hitzewelle hat Österreich am Sonntag den ersten „40er“ beschert: Die GeoSphere Austria-Messstelle Wien-Innere-Stadt registrierte um 16.35 Uhr exakt 40,0 Grad. Es ist die bisher höchste jemals in Wien gemessene Temperatur.Die Grazer Gemeinderatswahl ist geschlagen, alle Sprengel sind ausgezählt. Das vorläufige Ergebnis inklusive Wahlkartenprognose: Die KPÖ entscheidet die Wahl klar für sich und gewinnt sogar Stimmen dazu. Die Grünen liegen noch vor der FPÖ, verloren aber, ebenso ÖVP und NEOS. Neuerlich historisch sind die Verluste der SPÖ.