Auf der A14 bei Wolfurt ist am Samstagmittag ein Reisebus mit rund 50 Personen evakuiert worden. Der Bus war nach einer Panne stehengeblieben, die Reisenden aus Spanien mussten aufgrund der Hitze von Rettung und Feuerwehr versorgt werden. Das geschah letztlich beim Bezirksmusikfest in Wolfurt – wo sich die Reisenden sichtlich erholten.Auf der Mitterfeldalm in Mühlbach am Hochkönig (Pongau) trafen sich am Samstag die stolzen Gamsbartträger des Landes. Der Hut schützt vor übermäßiger Sonne und vor allem: Er stellt den Gamsbart ausgiebig zur Schau. Früher hat man sich getroffen, um mit Gamsbärten zu handeln, heute sind die Treffen eine liebgewonnene Tradition.Gerade während Hitzeperioden wird besonders viel Leitungswasser verbraucht. Um dafür und für die wachsende Bevölkerung gerüstet zu sein, entsteht in Neusiedl am Steinfeld ein riesiger Trinkwasserbehälter für bis zu eine Milliarde Liter Wasser für die Stadt Wien.Kurz vor Schulschluss räumte die Wiener Bildungsdirektion Fehler bei den Vorgaben für Lehrerstellen im kommenden Schuljahr ein. Bildungsdirektorin Elisabeth Fuchs versprach rasche Korrekturen, zeigte sich angesichts der „guten Bewerbungslage“ jedoch optimistisch.Jener 13-Jährige aus Altmünster (Bezirk Gmunden), den die Bildungsdirektion Oberösterreich wieder zurück in die dritte Klasse Volksschule schicken wollte, hat die sogenannte Einstufungsprüfung bestanden. Damit ist er ab sofort ordentlicher Schüler der dritten Klasse Mittelschule in Altmünster.Trotz bis zu 40 Grad haben am Samstag zahlreiche Veranstaltungen, wenn auch zum Teil in den Schatten verlegt, stattgefunden. Allen voran die Passionsspiele in St. Margarethen. Das Rote Kreuz erhöhte im Nordburgenland präventiv die Einsatzteams.Im Freibad Kapfenberg ist es am Samstag zu einem Badeunfall gekommen. Ein vierjähriges Kind war offenbar im Schwimmbecken untergegangen, es musste aus dem Wasser gezogen und wiederbelebt werden.An diesem Wochenende wird sowohl in Hallein (Tennengau) als auch in der Stadt Salzburg gefeiert. Tausende Besucherinnen und Besucher machen die beiden Innenstädte derzeit zur Partyzone. Dass beide Feste auch heuer wieder ausgerechnet am selben Wochenende stattfinden, sorgt bei manchen allerdings für Kopfschütteln.Im Walgaubad in Nenzing hat es am späten Freitagabend Chlorgas-Alarm gegeben. Das Bad blieb am Samstag geschlossen – und kann auch am Sonntag entgegen einer ersten Mitteilung der Geschäftsführung nicht öffnen. Es seien neue technische Probleme aufgetreten, so Geschäftsführer Oliver Tschabrun gegenüber dem ORF Vorarlberg.Viel Sonne und noch größere Hitze – die Hitzewelle erreicht am Sonntag ihren vorläufigen Höhepunkt, in einigen Regionen Österreichs werden um die 40 Grad, in der Steiermark bis zu 38 Grad erwartet. Die steirischen Hitze-Hotspots am Samstag waren die Gemeinden Mooslandl, Hartberg und Leoben.Ein 29-jähriger Motorradlenker aus dem Bezirk Ried im Innkreis ist Samstagvormittag in Neukirchen (Bezirk Gmunden) tödlich verunglückt. Der Mann war auf der Großalmstraße unterwegs, als er aus noch unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Motorrad verlor.Auf der Pyhrnautobahn (A9) bei Kammern im Bezirk Leoben ist am Sonntag ein deutsches Wohnmobil in Flammen aufgegangen. Die beiden Insassen und deren beiden Hunde blieben unverletzt, das Fahrzeug brannte zur Gänze aus.Zwischen Kaisersdorf und Draßmarkt hat am Nachmittag ein Flurbrand begonnen. Rund neun Hektar sind betroffen. Auch in Baumgarten begann es am Nachmittag zu brennen.In Bludenz hat es am Samstag einen neuen Temperaturrekord gegeben. Laut GeoSphere Austria kletterte das Thermometer in der Alpenstadt auf 37,3 Grad Celsius im Schatten. Das ist der höchste Juni-Wert in Vorarlberg seit Beginn der Aufzeichnungen.In Innsbruck ist am Samstag eine neue Höchsttemperatur erreicht worden: An der Universität wurden fast 39 Grad gemessen. Noch nie wurde im Juni eine derart Hohe Temperatur in Tirol verzeichnet. Innsbruck war damit österreichweit eine der heißesten Landeshauptstädte.Ein neues Forschungsprojekt aus Salzburg untersucht, wie Infektionen zur Entstehung von Krebs beitragen. Wissenschaftler aus ganz Europa arbeiten daran, Zellveränderungen besser zu verstehen und innovative Medikamente zu entwickeln. Gefördert mit vier Millionen Euro von der EU könnte die Studie neue Ansätze im Kampf gegen Krebs liefern.