Die „Tiroler Adler Runde“, ein branchenübergreifender Zusammenschluss von einflussreichen Tiroler Unternehmern, hat am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck den Abbau bestehender Regeln mittels „Bürokratie-TÜV“ gefordert. Man müsse prüfen, welche Regelungen notwendig und welche verzichtbar seien.Wo die Asche eines verstorbenen Menschen ihre letzte Ruhe findet, entscheidet in Vorarlberg bisher vor allem das Gesetz – und nicht die Familie. Die NEOS fordern im Landtag nun ein liberaleres Bestattungsgesetz: Die Pflicht, einen Teil der Asche am Friedhof beizusetzen, soll fallen.Nach dem Fund einer eingemauerten Leiche in Münchendorf (Bezirk Mödling) Ende Mai ist der verdächtige Sohn der Toten von Dubai nach Österreich ausgeliefert worden. Laut Staatsanwaltschaft Wien befindet er sich seit dem Wochenende in Untersuchungshaft.Gewalt in der Privatsphäre bleibt in Österreich leider ein Dauerbrenner. Der Verein Neustart führt Gewaltpräventionsberatungen mit Gefährder und Gefährderinnen bei einem Annäherungs- und Betretungsverbot durch. Seit September 2021 sind mehr als 1.750 Personen betreut worden.In vielen Gemeinden und Städten in Österreich hat sich eine gemeinsame Herausforderung herauskristallisiert: Wie können aussterbende Ortskerne und Innenstädte wiederbelebt werden? Die Wirtschaftskammer lud deshalb am Dienstag in Eisenstadt zu einer Diskussionsveranstaltung.Ein geplantes Hotelprojekt im Seeviertel am Traunsee beschäftigt die Stadtgemeinde Gmunden seit vielen Jahren. Ein Betrieb mit rund 100 Zimmern soll entstehen. Querfinanziert werden soll das 180-Millionen-Euro teure Projekt mit daran anschließenden Wohnungen. Während Befürworter auf Wertschöpfung hoffen, warnen Kritiker vor Zweitwohnsitzen.Aus 113 Musikschulen im Land wurden 74 Musikschulen und Musikschulverbände. Die größte Strukturreform seit Jahrzehnten konnte nun abgeschlossen werden. Eine Reform mit Hindernissen, die nicht ganz einfach umzusetzen war.Die Temperaturen werden immer niedriger, damit startet langsam die Heizsaison. Die Quasi-Sperre der Straße von Hormuz, die Bombenangriffe auf eine Pipeline in Saudi-Arabien und der Krieg in der Ukraine lassen aber die Preise von Heizöl und Pellets steigen. Eine Besserung ist nicht in Sicht.Dürnstein zählt zu den bekanntesten Ausflugszielen der Wachau und zieht jährlich hunderttausende Gäste an. Doch während der Tourismus für viele Betriebe unverzichtbar ist, kann es an manchen Tagen im kleinen Ort eng werden. noe.ORF.at war auf Lokalaugenschein.Der Rekordsommer mit langen Perioden über der 30-Grad-Marke hat auch den Organisten Schweißperlen auf die Stirn getrieben: Mechanik und viele aus Holz gefertigte Einzelteile von Orgeln verzogen sich in der Trockenheit. Die Schwarzacher Orgelbaufirma Rieger, die weltweit zu den größten der Branche zählt, setzt bei Neubauten deshalb auf klimafitte Instrumente.An mehr als tausend Bahnstationen Österreichs stehen neue ÖBB-Ticketautomaten. Ein Großteil ihrer Technik kommt aus Salzburg – entwickelt in Grödig (Flachgau), produziert in Tamsweg (Lungau)– dafür gab es nun den Salzburger Handwerkspreis. Bei der Verleihung hörte man auch heftige Kritik an den hohen Energie- und Treibstoffpreisen.Im Tourismusverband Brixental gibt es einen Führungswechsel. Obmann Wilhelm Steindl muss gehen. Dieser wollte zuvor über einen Verbandswechsel von Kirchberg zum TVB Kitzbühel abstimmen lassen. Gegenwind kam von den restlichen Funktionären.Zwei Anfragen der Grünen Oberösterreich an Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) bringen nun Details zur finanziellen Absicherung der Flugverbindung Linz-Frankfurt durch das Land ans Licht. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Auslastung der Strecke mittlerweile bei etwas mehr als 50 Prozent liegt.Seit 1997 besteht die Werbepartnerschaft zwischen dem Burgenland Tourismus und dem ÖFB-Fußball-Nationalteam. Anlässlich des bevorstehenden 30-Jahr-Jubiläums plant der Burgenland Tourismus eine Werbekampagne, bei der der Fußball die Hauptrolle spielt.Im Juni hat Raiffeisen Österreich Erwin Tinhof zum Generalanwalt bestellt. Damit vertritt Tinhof den Raiffeisenverband mit rund 1,8 Millionen Mitgliedern. Im Hauptberuf ist der Trausdorfer Winzer und das will der 64-Jährige auch weiterhin bleiben.