• Trockenstes Jahr seit Messbeginn 1850

    Laut GeoSphere Austria waren die vergangenen zwölf Monate in Österreich die trockensten der Messgeschichte. Besonders betroffen ist weiterhin der Osten des Landes. In Niederösterreich fehlen seit Jahresbeginn 43 Prozent des üblichen Niederschlags.
  • Waldbrände als logistische Herausforderung

    Das trockenste Jahr seit Beginn der Messungen hat sich bisher auch als Herausforderung für die Feuerwehren herausgestellt. Die Trockenheit erhöht die Zahl der Flur- und Waldbrände. Die Einsatzzahlen der Feuerwehren steigen.
  • Trockenheit trifft OÖ besonders stark

    Der von vielen ersehnte Regen ist zwar inzwischen angekommen, die extreme Trockenheit der vergangenen Monate lässt sich damit aber nicht ausgleichen. Neue Daten der Geosphere Austria belegen nun das Ausmaß: Oberösterreich hat heuer um 42 Prozent weniger Niederschlag als üblich verzeichnet.
  • Wieviel Regen heuer noch kommt

    Die große Hitze ist zwar vorerst vorbei, die Trockenheit geht aber weiter. Denn der große Regen ist auch in den kommenden sieben Tagen nicht in Sicht. Im Herbst könnte sich die Lage durch erwartbare Mittelmeertiefs verbessern, „überproportional“ viel Regen sei aber nicht zu erwarten, heißt es von Geosphere Austria.
  • Sinkendes Grundwasser ruiniert Straßen

    Die lang anhaltende Hitze hat in Vorarlberg auch Schäden an den Straßenbelägen verursacht. An manchen Stellen haben sich regelrechte Buckelpisten gebildet. So haben sich z.B. auf Dornbirns Straßen einige Straßenabschnitte massiv abgesenkt. Und zwar so stark, dass die Stadt jetzt wegen Gefahr im Verzug einschreiten musste.
  • Dem Breitband-Ausbau fehlen die Millionen

    Während die Versorgung mit Glasfaser-Internet in Niederösterreich vergleichsweise gut vorangeht, ist sie österreichweit ins Stocken geraten. Eine Reduktion der Bundesmittel sorgte für eine Bremse, die sich auswirkt. Dabei gäbe es Fördermittel, heißt es aus der Branche.
  • Ursache für Keime im Wasser weiter unklar

    Der Grund für die Verunreinigung des Wassers der Marktgemeinde Zirl (Bezirk Innsbruck-Land) ist weiter unklar. Experten vermuten Unwetter als Ursache. Zwar muss das Trinkwasser nicht mehr abgekocht werden, doch bis eine UV-Anlage installiert ist, bleibt Chlor im Wasser.
  • Kleines Gäste-Plus beim 57. Golser Volksfest

    Zehn Tage lang hat wieder das Golser Volksfest stattgefunden. Gesamtorganisator Dieter Horvath zeigte sich zufrieden. Rund 85.000 Besucherinnen und Besucher besuchten heuer das Fest.
  • Lehrermangel in OÖ: 162 Stellen noch offen

    In genau vier Wochen beginnt das neue Schuljahr in Oberösterreich, doch auch jetzt sind noch immer 162 Lehrerstellen – sowohl Voll- als auch Teilzeit – unbesetzt. Besonders gesucht werden derzeit Pädagoginnen und Pädagogen für die Hauptfächer Deutsch, Englisch und Mathematik.
  • Landwirte beklagen bürokratische Hürden

    Wegen der anhaltenden Trockenheit und Dürre spitzt sich die Lage bei vielen Landwirten zu. Weil die Tiere kaum mehr Futter auf den Weiden finden, müssen viele mit Heu zufüttern, das aber eigentlich für den Winter gebraucht wird. Auf der Suche nach Hilfe kämpfen Betroffene außerdem mit bürokratischen Hürden bei der Dürre-Soforthilfe.
  • Starke Gewitter fordern Feuerwehren

    In den Bezirken Eferding, Linz-Land und Urfahr-Umgebung sind am Nachmittag viele Feuerwehren im Einsatz gestanden. Grund dafür war eine Schlechtwetterfront mit starkem Wind. Es wurden Bäume entwurzelt, und Dächer mussten gesichert werden.
  • Medikamentengabe: Schneller und sicherer durch Blister

    Medikamente einsortieren, kontrollieren und austeilen gehört für Pflegekräfte zum Alltag – kostet aber viel Zeit. Ein Unternehmen aus Wels will sie entlasten: MedVenturo stellt Medikamente für Altenheime individuell zusammen und verpackt sie in fertige Blister. In einem Seniorenzentrum im Flachgau wird das System eingesetzt.
  • Patientenanwalt: Weiter Kritik an Reform

    Nach der SPÖ übt nun auch die Ärztekammer Kritik an der geplanten Reform der Patientenanwaltschaft. Sie hegt Zweifel an der Unabhängigkeit und sieht Schwachstellen bei Qualität und Transparenz.
  • Vollblutmusiker Peter Fridecky verstorben

    Der ehemalige ORF-NÖ-Redakteur Peter Fridecky ist am Wochenende im Alter von 61 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Fridecky war aber auch Lehrer und vor allem „Musiker mit Leib und Seele“, wie ihn seine Familie beschreibt.
  • Streit um „Fristlose“ in Gemeindeamt

    Nach 19 Jahren im Gemeindeamt Keutschach verliert eine Finanzverwalterin von einem Tag auf den anderen ihren Job. Ob ihre fristlose Entlassung rechtmäßig war, darüber wird seit Monaten am Landesgericht Klagenfurt gestritten. Am Montag wurden die letzten Zeugen gehört, anwesend war auch Bürgermeister Gerhard Oleschko.