Im Verfahren wegen übler Nachrede gegen den Wiener Promi-Anwalt Manfred Ainedter hat das Oberlandesgericht Wien (OLG) das Urteil des Landesgerichts aufgehoben. Der Anwalt wurde rechtskräftig von dem Vorwurf freigesprochen.Einen rasanten Mix aus Revue, Musical und Persiflage haben die Festspiele Reichenau mit ihrer Eröffnungsproduktion am Mittwoch geliefert. Nils Strunk und Lukas Schrenk verlegen „Die Fledermaus“ von Strauss II ins Wien des Jahres 1926. Eine Kritik von Ewald Baringer.Der internationale Denkmalschutzrat ICOMOS und die UNESCO geben grünes Licht für den Umbau des Festspielbezirks. Nach der Überprüfung des Projekts im vergangenen November liegt nun der Abschlussbericht vor.Der Fall eines Steirers sorgt für Debatten in sozialen Netzwerken: Der Mann war auf dem Radweg aus eigenem Verschulden gestürzt und verletzte sich. Weitere Beteiligte gab es nicht, dennoch flatterte Wochen später eine Strafe ins Haus – kurios, aber rechtlich möglich, sagt eine ÖAMTC-Rechtsexpertin.Der Verfassungsgerichtshof prüft die Regeln zum Ortsbildschutz im Vorarlberger Baugesetz. Anlassfall ist ein Wohnhaus in Dornbirn, das nicht abgerissen werden darf. Es steht zwar nicht unter Denkmalschutz, aber sei wichtig für das Ortsbild, so die Stadt. Der VfGH schaut sich nun an, ob mit dem Abrissverbot zu stark ins Grundrecht auf Eigentum eingegriffen wird.Unmittelbar nach dem ersten rechtskräftigen Schuldspruch gegen Rene Benko in Österreich ist bekannt geworden, dass nun auch die Staatsanwaltschaft Trient Anklage gegen Benko erhoben hat. Der Vorwurf lautet auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Der Ermittlungsrichter hatte auf die Klage bestanden.Nach mehr als eineinhalb Jahren Bauzeit ist die neue Mautstelle Bosruck auf der A9, der Pyhrnautobahn, am Donnerstag eröffnet worden. Sie ist nach der Mautstelle am Gleinalmtunnel und St. Jakob in Tirol die dritte „Mautstelle der Zukunft“ der Asfinag.Beim Online-Shopping gehören Retouren irgendwie dazu. Für Händler bedeuten sie aber viel Aufwand, Kosten und zusätzliche Transportwege. Ein neues Projekt der FH Oberösterreich und der Österreichischen Post gemeinsam mit Intersport soll die Paketflut reduzieren und das Online-Geschäft klimaschonender machen.Eines der geschichtsträchtigsten Gebäude in Lauterach wird derzeit abgerissen. Das ehemalige Gasthaus „Bären“, fast 200 Jahre alt, stand lange unter Denkmalschutz. Mit dem Abriss soll eine bessere Verkehrslösung an der Achpark-Kreuzung entstehen.Die Wirtschaftskammer Steiermark hat ihr Wirtschaftsbarometer veröffentlicht: 56,5 Prozent der befragten Unternehmen sehen eine Verschlechterung der Lage, nur 6,6 Prozent eine Verbesserung. Die Kammer appelliert an die Politik, diese Zahlen ernst zu nehmen.Die Unwetter mit Sturmböen um die 100 km/h haben diese Woche schwere Schäden in der Landwirtschaft hinterlassen. Die Hagelversicherung spricht allein in Oberösterreich von 750.000 Euro Schaden. Bundesweit seien es mehr als vier Millionen Euro.Das Verwaltungsgericht München hat am Mittwoch in drei Verfahren über die Rechtmäßigkeit von Grenzkontrollen an der deutsch-österreichische Grenze entschieden. Die Klagen gegen die Bundesrepublik waren demnach erfolgreich. Geklagt hat auch ein Professor der Rechtswissenschaften an der Uni Innsbruck.Mit einem neuen „Transit-Management“ will die Autobahngesellschaft Asfinag den Urlauber- und Durchzugsverkehr von und nach Süden besser steuern. Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg und dem Bundesministerium für Mobilität. Dadurch soll der Verkehr besser fließen.Am Landesgericht Wels haben sich am Mittwoch zwei mutmaßliche Telefonbetrüger verantworten müssen. Ihnen wurde vorgeworfen, drei Pensionisten durch sogenannte Schockanrufe um Gold und Schmuck gebracht zu haben. Dabei arbeiteten die Täter mit der Panik ihrer Opfer.Von Kärnten ausgehend rollt das Bundesheer sein Projekt „Digitalisierung Wehrdienst“ auf ganz Österreich aus. Junge Männer können auf der Plattform „bundesheeronline“ schon vor ihrem eigentlichen Stellungstermin freiwillig Dokumente und medizinische Befunde hochladen, aber auch persönliche Interessen und Kenntnisse bekanntgeben.Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) ist derzeit auf Antrittsbesuch in Brüssel. Sein Hauptanliegen war es, auf die Bedürfnisse von Regionen wie Kärnten im nächsten großen siebenjährigen EU-Budget ab 2028 hinzuweisen. Dieses soll nämlich bis Ende des Jahres ausverhandelt werden.Das Mölltal könnte ab Dezember 2027 eine direkte Zugverbindung in die tschechische Hauptstadt Prag bekommen. Das ist zumindest der Plan des privaten Eisenbahnunternehmens „Regiojet“ mit Sitz in Brünn in Tschechien. Da der Besitzer auch ein Hotel im Mölltal hat und betreibt, könnte daraus tatsächlich etwas werden, hoffen die Touristiker.