Das Jahr 2026 war in der Steiermark geprägt von einer anhaltenden Trockenheit: Felder waren braun, viele Ernten blieben aus – die Landwirtschaftskammer spricht gar von der schlechtesten Ernte aller Zeiten, die Versorgung sei aber – noch – sichergestellt.Rund 3.500 Menschen sind am Donnerstag in Innsbruck auf die Straße gegangen, um gegen die geplanten Budgetkürzungen bei den Universitäten zu protestieren. Befürchtet wird ein Personalabbau und eine Verschlechterung des Wissenschaftsstandortes. Kritisiert wird auch, dass es noch keine konkreten Budgets für die einzelnen Unis gibt und so die Planbarkeit fehle.Im November steht die Vorsorge im Fokus. In Kärnten erkranken jedes Jahr rund 600 Männer an Prostata-Krebs, dem häufigsten Krebs bei Männern. Männer sollten spätestens ab 45 Jahren regelmäßig zur Prostatavorsorge gehen.Der ÖAMTC drängt auf eine allgemeine Helmpflicht für E-Scooter-Fahrer, nachdem die Unfallzahlen weiter steigen. Während derzeit nur unter 16-Jährige eine Helmpflicht haben, sollen künftig alle Altersgruppen eingeschlossen werden. Eine ÖAMTC-Umfrage zeigt, dass 85 Prozent der Befragten diese Maßnahme unterstützen würden.Das Rote Kreuz Oberösterreich ermöglicht schwerkranken Menschen in Tageshospizen virtuelle Ausflüge zu vertrauten Orten. Mithilfe von VR-Brillen können Erinnerungen wachgerufen und besondere Momente geschaffen werden. Bis Ende des Jahres testen Hospizmitarbeitende die Technologie in den St. Barbara Hospizen in Linz, Ried und Vöcklabruck.Mitte Oktober hat die Vollversammlung des Tourismusverbandes Brixental mit knapper Mehrheit Verhandlungen mit Kitzbühel Tourismus zugestimmt. Im Raum steht der Wechsel der Gemeinde Kirchberg zum Kitzbüheler Verband. Die erste Sondierungsrunde sei konstruktiv verlaufen.Die Stromrechnung dürfte im nächsten Jahr in Kärnten höher ausfallen: Grund sind steigende Netzkosten. Die Regulierungskommission schickte die Entgelte in Begutachtung. In Kärnten sollen die Netzentgelte um 9,6 Prozent steigen. Ausnahme ist Klagenfurt, wo die Netzentgelte der Stadtwerke sinken sollen.Jedes Jahr erleiden in Österreich rund 20.000 Menschen einen Schlaganfall – in der Steiermark sind es im Schnitt zehn pro Tag. Bei Anzeichen wie dem Verlust der klaren Aussprache, Lähmungserscheinungen oder einem plötzlichen Zusammensacken zählt jede Minute.Wer aus der Kirche austreten möchte, kann das in Österreich grundsätzlich kostenlos bei der zuständigen Behörde erledigen. Die Stadt Salzburg warnt jedoch vor einem privaten Online-Angebot, das für die Abwicklung bis zu 89,90 Euro verlangt.Einen Tag nach dem Rammbock-Einbruch bei einem Nobeljuwelier am Graben fehlt von den Tätern noch jede Spur. Im „Wien heute“-Interview zeigt der Juwelier die verwüsteten Geschäftsräume. Er fordert etwa Poller, um solche Einbrüche künftig zu verhindern.In Kärnten sind Süßigkeiten, Zierkürbisse und Kostüme die gefragtesten Artikel vor Halloween. Trotz angespannter Stimmung durch steigende Kosten geben Kunden mit rund 50 Euro etwas mehr als im Vorjahr aus, so Handelssprecher Reimund Haberl.Ab Sonntag, 1. November, gilt auch auf Vorarlbergs Straßen wieder die situative Winterausrüstungspflicht – und zwar bis 15. April. Entscheidend ist nicht der Kalender, sondern die Fahrbahn: Erst bei Schnee, Schneematsch oder Eis müssen Winterreifen montiert sein. Wer ohne passende Ausrüstung unterwegs ist, zahlt rund 100 Euro – im Extremfall deutlich mehr.Beim Brand einer Holzhütte Mittwochabend in Fürstenfeld ist ein Mann ums Leben gekommen. Gelagerte Gasflaschen sorgten zudem für mehrere Explosionen. Ob es sich bei dem Toten um den Hüttenbesitzer handelt, soll eine Obduktion klären.Die Stadt Salzburg verlängert ihr Jugendfestival „Live in Salzburg“ um mindestens drei Jahre. Das kündigte die zuständige Stadträtin Andrea Brandner (SPÖ) am Donnerstag an. Die Leitung des Festivals wurde bis inklusive 2029 neu ausgeschrieben.Der Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV konnte seinen operativen Gewinn um 68 Prozent steigern. Dabei profitierte er im dritten Quartal von den hohen Öl- und Gaspreisen und den gestiegenen Raffineriemargen am Weltmarkt.Der Sommer hat aufgezeigt, dass auch in Tirol die Ressource Wasser nicht grenzenlos zur Verfügung steht. In etlichen Gemeinden hatte sich die Quellschüttung halbiert, es gab Aufrufe zum Wassersparen. Aber auch die zahlreichen veralteten Leitungsrohre bereiten den Gemeinden angesichts knapper Budgets Kopfzerbrechen.Die Sammlung der Albertina umfasst rund 1,2 Millionen Objekte. Nun widmet sich das Museum erstmals epochenübergreifend dem Schaffen von Künstlerinnen: Die Schau „Her Story“ zeigt 250 Werke von 132 Frauen.